Chiropraktik
Chiropraktik beim Pferd – sanfte Impulse für mehr Beweglichkeit und Wohlbefinden
Die Chiropraktik ist eine manuelle Behandlungsmethode, die sich mit der Funktion der Wirbelsäule, der Gelenke und des Nervensystems beschäftigt. Beim Pferd zielt sie darauf ab, Bewegungseinschränkungen (sogenannte Blockaden) zu erkennen und gezielt zu lösen, um die natürliche Beweglichkeit und Leistungsfähigkeit wiederherzustellen.
Durch präzise, kurze und kontrollierte Impulse werden eingeschränkte Gelenke mobilisiert. Diese Impulse sind speziell auf die Anatomie und Biomechanik des Pferdes abgestimmt und erfolgen ohne Kraft oder Gewalt. Ziel ist es, das Zusammenspiel von Muskeln, Gelenken und Nerven zu harmonisieren und den Körper zur Selbstregulation anzuregen.
Wann kann Chiropraktik sinnvoll sein?
Die chiropraktische Behandlung kann unter anderem helfen bei:
• Bewegungseinschränkungen und Steifheit
• Taktunreinheiten oder wiederkehrenden Lahmheiten ohne klare Ursache
• Rücken-, Hals- oder Kreuzbeinproblemen
• Leistungsabfall oder mangelnder Losgelassenheit
• Problemen bei Biegung, Stellung oder Anlehnung
• Verhaltensänderungen wie Widersetzlichkeit beim Reiten oder Putzen
• Nach Stürzen, Ausrutschern oder als Ausgleich zu einseitiger Belastung
Auch präventiv kann Chiropraktik eingesetzt werden, um Fehlbelastungen frühzeitig zu erkennen und das Pferd langfristig gesund zu erhalten.
Ablauf der Behandlung:
Vor jeder Behandlung erfolgt eine ausführliche Befundung im Stand und in der Bewegung. Dabei werden Haltung, Muskulatur, Gelenkbeweglichkeit und das Gangbild beurteilt. Die anschließende chiropraktische Korrektur wird individuell auf das Pferd abgestimmt. In der Regel ist die Behandlung für das Pferd gut verträglich und wird oft als angenehm empfunden.